FFw Homberg-Appenrod


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Aktionen

Jugendabteilung

Zum Konzept der Appenröder JFw gehören außer den Wettkämpfen, Übungen und sonstigen Feuerwehrveranstaltungen auch anderweitige Aktivitäten, die den Jugendlichen Abwechslung und Spaß außerhalb der Feuerwehr ermöglichen.
Sei es ein gemeinsamer Grillabend, ein Pizza-Essen oder ein Besuch auf der Eisbahn in Lauterbach.

2009 - Jugendfeuerwehr baute Nistkästen für höhlenbrütende Arten

Verschiedene Fluglochgrößen besser für Artenschutz - Bäume mit Naturhöhlen müssen »Ordnungsliebe« weichen

In den vergangenen Jochen war die Jugendfeuerwehr in Sachen Naturschutz aktiv. Man baute Nistkästen für höhlenbrütende Vogelarten und wird sie in Kürze an geeigneten Stellen anbringen. Die Bauleitung hatte Ingo Maiß übernommen und die Firma Maiß hatte Firmengebäude und Material zur Verügung gestellt. Am Samstag hatte man Kurt Linker, den Vorsitzenden des Tier- und Naturschutzvereins Homberg, zu einer Informationsstunde eingeladen. Dieser erklärte, dass man verschiedene Fluglochgrößen einsetzen müsse, um nicht nur wenige Arten zu fördern.

Eine Fluglochgröße von 33 Millimeter sei bestens für Feld- und Haussperlinge geeignet und auch für Kohlmeisen. Für Kleinmeisen und Schnäpperarten würde man 28er oder 29er Lochgrößen einsetzen und für Nischenbrüter Kästen mit halbgeöffneten Vorderseiten, diese seien für Hausrotschwänzchen, Bachstelzen und Grauschnäpper tauglich. Die letztgenannten Arten seien wertvolle Helfer beim Erhalt des biologischen Gleichgewichts besonders in Hausgärten. Hier könne bei gutem Singvogelbesatz auf Chemieeinsatz fast ganz verzichtet werden. Linker meinte, dass man den Dorfbereich und dort bevorzugt hochstämmige Obstbäume auswählen solle. Die Fluglochöffnung müsse nach Südost zeigen. Auch die Höhe an den Bäumen solle so gewählt werden, dass Katzen und Taggreifer nicht daran kommen.

Nischenbrüterkästen würden bevorzugt an geschützten Hauswänden angebracht und sollten nichtt der prallen Sonne ausgesetzt sein. Linker verwies auf die Wohnungsnot der Höhlenbrüter und nannte die menschliche Ordnungsliebe als wesentlichen Grund, Bäume mit Naturhöhlen zu beseitigen. Die Umstellung von hochstämmigen Bäumen auf niedrige Arten trage zum Naturhöhlenmangel ebenfalls bei. Die Appenröder hatten auch noch Insektennisthölzer angefertigt und versorgten wintersüber Futterstationen. [Alsfelder Allgemeine Zeitung, 01.04.2009]


2002 - Karten für die „Lions“ ~ Jugendfeuerwehr beim Eishockey

Einen nicht ganz alltäglichen Sonntag erlebten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Appenrod dank des RMV (Rhein-Main Verkehrsverbund) am vergangenen Wochenende.

Die 13 Jugendlichen und deren Betreuer befanden sich im Besitz von so genannten Kombitickets für das Eishockeyspiel der „Frankfurt Lions“ gegen die „Krefeld Pinguins“. Ein solches Ticket vereint die Eintrittskarte für das Spiel mit einer Fahrkarte für die Öffentlichen Verkehrsmittel des RMV. Dieser stellte nämlich alle Karten kostenlos zur Verfügung damit die Jugendlichen diesen Ausflug überhaupt erst machen konnten. Alle Teilnehmer starteten gegen 15:00 Uhr am Gerätehaus in Appenrod und fuhren zum Bahnhof in Kirchhain. Da man sich einen so genannten Mannschaftstransportwagen bei der Stützpunktwehr in Homberg geliehen hatte, konnte man den Transport der Jugendlichen mit nur zwei Fahrzeugen bewältigen, was doch eine sehr große Erleichterung für den Jugendwart Reinhold Metz und zwei seiner Kameraden war.

Gegen 18:00 erreichten dann rechtzeitig vor Beginn des Spiels alle Beteiligten die Eissporthalle in Frankfurt. Der momentane Spitzenreiter der DEL, die „Krefeld Pinguins“, traf auf den Gastgeber „Frankfurt Lions“. Für alle Beteiligten boten sich nun in den nächsten 90 Minuten ein spannender Spielverlauf und eine tolle Atmosphäre zwischen all den engagierten Fans der beiden Vereine, die mit lautem Trommeln immer wieder ihren Lieblingsclub anfeuerten. Und so konnte man am späten Abend sehr zufrieden über einen 2:0 Heimsieg der „Löwen“ mit dem Zug die Heimreise antreten. Besonderer Dank gilt an dieser Stelle nochmals dem RMV und der Stützpunktwehr Homberg (Ohm), die den Kindern und Jugendlichen diesen schönen Ausflug in die Welt des Eishockeys ermöglichten.


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