Jugendabteilung
2011 - Jahresabschlussübung
„Brennt Dachdeckerfirma“ - Zu diesem Einsatzstichwort wurden am vergangenen Samstag die Jugendfeuer- wehren aus Appenrod, Dannenrod , Maulbach und Homberg anlässlich der 23. Jahresabschlussübung nach Appenrod alarmiert.
Durch eine Brandstiftung eines Einbrechers kam es zu einem Brand, der sich schnell auch auf die komplette Halle der Dachdeckerfirma ausbreitete. Die zuerst eintreffende Jugendfeuerwehr aus Appenrod erkannte dass sie den Brand nicht alleine in den Griff bekommen kann und alarmierte die Jugendfeuerwehren Maulbach, Dannenrod und Homberg. Gemeinsam mit 40 Jugendlichen und 12 Strahlrohren konnte der Brand erfolgreich gelöscht werden.
Die Jahresabschlussübung bildet den Höhepunkt der Aktivitäten im Freien und ist der Abschluss der Übungen im Freien. Sie bietet den Jugendlichen die Möglichkeit ihren guten Ausbildungsstand der Öffentlichkeit zu präsentieren, wovon sich auch die Wehrführer Reinhold Metz und Hartmut Röder, die Vorsitzenden Manfred Dippel und Horst Morneweg, der Stadtjugendfeuerwehrwart Jens Uwe Rieß, die Ortsvorsteher Richard Fleischauer und Eckhard Seim, Günter Schönfeld von der Stadt, sowie die anderen Zuschauer überzeugen konnten. Im Anschluss an die Übung gab es noch Würstchen und Getränke am Dorfgemeinschaftshaus in Appenrod, was großen Anklang fand!
(Bericht: FFw Homberg)
Auf dem Geände der Firma Maiß fand am Samstag die Jahresabschlussübung der Jugendfeuerwehren Appenrod, Dannenrod, Maulbach und Homberg statt.
Übungsziel war das Löschen eines Vollbrandes in den Werksräumen der Firma Maiß. Die Einsatzgruppen pumpten das Löschwasser aus Unterflurhydranten und dem Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Homberg. Wie zu erkennen war, hatte man es mit gut ausgebildeten Jugendlichen zu tun.
Aus Homberg kamen zehn junge Leute mit drei Fahrzeugen, aus Maulbach zwei Fahrzeuge und 13 Aktive, Dannenrod war mit einem Fahrzeug und zehn Beteiligten sowie Appenrod mit zwei Fahrzeugen und zehn Jugendlichen vertreten. Bei der Übungsbesprechung im Schulungsraum der Feuerwehr dankte Stadtrat Günter Schönfeld besonders Firmenchef Hansgünter Maiß und der Firma dafür, das Gelände für die Übung bereitgestellt zu haben. Die Sprecher der Wehren und die Organisatoren zeigten sich mit dem Verlauf sehr zufrieden. Wie Stadtjugendfeuerwehrwart Jens-Uwe Rieß sagte, gibt es diese Übung seit 1989. Einst begann man mit den Jugendwehren Maulbach und Homberg.
(Bericht: Alsfelder Allgemeine Zeitung, 18.10.2011)
2009 - Jahresabschlussübung
Am vergangenen Samstag veranstalteten die Jugendfeuerwehren aus Homberg, Dannenrod, Maulbach und Appenrod ihre gemeinsame Jahresabschlußübung. Am Übungsobjekt, der Fa. Weber Feinmechanik in Homberg, hatten sich zahlreiche Zuschauer eingefunden. Unter ihnen war Stadträtin Barbara Österreich, der Stadtjugendfeuerwehrwart Jens-Uwe Rieß und der Firmeninhaber Horst Weber.
Die Ausgangslage der Übung war ein technischer Defekt an einer Maschine in der Fa. Weber. Durch diesen Defekt entstand ein Brand der sich unkontrolliert ausbreitete. Aufgrund dieser Lage wurde zunächst die Jugendfeuerwehr Homberg alarmiert, die mit dem Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 und Tanklöschfahrzeug TLF 24/50 zur Einsatzstelle ausrückte. Mit Blaulicht und Martinhorn trafen die Jugendlichen, die durch Mitglieder der Einsatzabteilung unterstützt wurden, am Übungsobjekt ein.
Sofort begannen die Jugendfeuerwehrleute mit dem Aufbau eines Löschangriffes. Dabei wurde vom Tanklöschfahrzeug die Schnellan-griffseinrichtung in Betrieb genommen, während die Besatzung des Löschgruppenfahrzeuges mehrere C-Rohre aufbaute. Da die Jugendfeuerwehr Homberg aufgrund der Größe des „Brandes“ die Brandbekämpfung nicht alleine bewältigen konnte, wurden die Jugendfeuerwehren aus Appenrod, Dannenrod und Maulbach nachalarmiert. Die Jugendfeuerwehren aus den Ortsteilen trafen kurz hintereinander am Übungsobjekt ein und begannen ihrerseits mit dem Aufbau der Löschangriffe. Mit Hilfe der drei Jugendfeuerwehren aus den Ortsteilen gelang es einen umfassenden Löschangriff aufzubauen und das angenommene Feuer zu bekämpfen.
Bei der anschließenden Übungsbesprechung im Homberger Feuerwehrstützpunkt begrüßte der Homberger Jugendfeuerwehrwart Matthias Justus die zahlreichen Gäste. Zunächst bedankte sich Justus bei dem Inhaber der Fa. Weber, Herrn Horst Weber, dafür das Weber seine Firma als Übungsobjekt für die Jahresabschlußübung der Jugendfeuerwehren zur Verfügung gestellt hatte. Es sei heute leider nicht mehr selbstverständlich dass sich Leute bereit erklären ihre Firma bzw. ihr Gelände für solche Übungen der Feuerwehr zur Verfügung zu stellen, so Justus. Im Anschluss gab der Homberger Jugendfeuerwehrwart einen Überblick über die Übung und erläuter-te den Ablauf. Bei der Übung waren insgesamt 36 Jugendlichen mit 8 Fahrzeugen eingesetzt, zur „Brandbekämpfung“ wurden 13 C-Rohre eingesetzt.
Nach Matthias Justus hatten die Gäste die Möglichkeit das Wort zu ergreifen. Als Erster sprach Firmeninhaber Horst Weber. Er zeigte sich beeindruckt von der Leistung und dem Interesse der Jugendlichen an der Feuerwehr und dankte allen Übungsteilnehmern für die Teilnahme. Der Stadtjugendfeuerwehrwart Jens-Uwe Rieß bedankte sich für die Einladung zu der Übung und überbrachte gleichzeitig die Grüße des Stadtbrandinspektors Peter Pfeil. Desweiteren bedankte er sich bei Matthias Justus, in dessen Händen die Organisation der Abschlußübung gelegen hatte, sowie allen Jugendlichen für die gezeigte Leistung. Mit einem kleinen Imbiss ließ man den Nachmittag ausklingen.
2006 - Problem: Heftiger Gegenwind trieb Wasserschwaden in die verkehrte Richtung
Jugendfeuerwehren trafen sich in Appenrod zur traditionellen Herbstübung
„Wir können getrost in Rente gehen, die Jugendwehren sind topp drauf, haben eine gute Ausbildung und sind schnell und gewissenhaft bei der Sache“, so lobte Wolfgang Schmidt, Hombergs Feuerwehrvorsitzender, die Jugendabteilungen der Wehren Appenrod, Maulbach und Homberg am Samstagnachmittag bei der traditionellen Herbstübung, die dieses Jahr in Appenrod stattfand. Auch Stadtjugendfeuerwehrwart Jens-Uwe Rieß aus Maulbach fand lobende Worte, zeigte sich zufrieden und betonte den hohen Leistungsstand.
Um 15 Uhr war die Alarmierung erfolgt und wenige Minuten später trafen die Jugendwehren am vorgesehenen Übungsobjekt, den Betriebsgebäuden der Firma Holzbau und Bedachungen Gebr. Maiß in der Ludwigstraße ein. Es galt den angenommenen Brand möglichst wirkungsvoll und sachgemäß zu bekämpfen. Die 24 Jugendfeuerwehrleute und acht Betreuer arbeiteten Hand in Hand und recht bald hieß es »Wasser Marsch«. Aus acht C-Rohren erfolgte der Brandangriff, dabei zeigte sich der heftige Gegenwind als lästig, trieb er doch die Wasserschwaden in die falsche Richtung.
Kräftig packten die Jugendlichen zu und man sah, mit welcher Ernsthaftigkeit alle bei der Sache waren. Die Wasserentnahme erfolgte aus Unterflurhydranten und über eine 200 Meter lange Zuleitung. Mit vier Lösch- und zwei Transportfahrzeugen waren die 10- bis 18-Jährigen mit ihren Betreuern in die Ludwigstraße gekommen.
Die Gesamtleitung lag in den Händen von Reinhold Metz, für die Wehr Maulbach war Edwin Straulitsch, die Wehr Homberg Matthias Justus und für Appenrod Reinhold Metz zuständig. Dieser übernahm auch anschließend die Begrüßung der Gäste und Wehren im Feuerwehrraum unter dem DGH. Er zeigte seine Freude über die gelungene Übung und dass eine ganze Reihe von Bürgern zugeschaut hatte, darunter Bürgermeister Volker Orth und Ortsvorsteher Hansgünter Maiß. Metz betonte, dass neben dem Übungsziel Brandbekämpfung die Förderung der Kamerad- und Freundschaft wichtig sei.
Die Übung habe sehr gut geklappt und er lud zum Imbiss ein, den die FFW Appenrod zur Verügung stellte. Jens-Uwe Rieß dankte den Jugendwehren und ihren Betreuern sowie den Ausrichtern der Übung. Bürgermeister Orth schloss sich den Worten an, dankte der Fa. Maiß für die Bereitstellung des Geländes und lobte die Leisund die aktive Appenröder Judie immer wieder auf sich aufmerksam mache. Er erwähnte besonders die Mädchen, die mit aktiv sind. Reinhold Metz erinnerte im Gespräch, dass man meist nur Trockenübungen durchführe, deshalb sei diese Jahresabschlussübung so wichtig, da hier nicht der Wettkampf, sondern die Wirklichkeitsnähe im Mittelpunkt stehe.